Social Media

Sep
15

Dein Online-Ich geht sich bewerben ...

Du lachst? Vielleicht nicht mehr, wenn Dir das passiert! (via)

Aug
28

@andreame als Twitter-Infografik

Via punktefrau bzw. Scoop.it habe ich gerade das Tool visual.ly entdeckt, welches für den eigenen Twitteraccount eine Infografik erstellt. Dass "der/die/das" & Co. meine Lieblingsworte auf Twitter sind, stört mich ja weniger und mag der Tatsache geschuldet sein, dass das Tool halt englisch ist. Aber dürrer als eine Barbiepuppe war ich nie im Leben und werde ich auch nie und nimmer sein ;-) Trotzdem: nettes Ding, wo ich weiss, dass sicher der eine oder die andere das mal gerne ausprobiert.

Aug
28

Create your world!?

Otelo organisiert im Rahmen der Ars Electronica ein Barcamp und lädt zur Blogparade. Das Thema des ganzen Events ist Create your World, es ist die Jugendschiene der Ars.

Als Theologin ist dieser Slogan "Create your World" einer, der mich aufmerken lässt. Wirklich? Kreiieren wir die Welt - oder ist diese Welt nicht vielmehr von Gott geschaffen* und ein Geschenk an uns Menschen? Ich denke dann aber gleich an Dorothee Sölle und ihre Rede von den Mit-Schöpfer_innen, die wir Menschen sind und werde gleich versöhnter. Gott hat uns die Welt nicht gegeben, um passiv zu sein, sondern um sie zu gestalten. Und wie wir das tun, ist überhaupt nicht wurscht, sondern das das alles hat etwas mit dem guten Leben für alle Menschen zu tun. Sobald ist daran glaube, dass diese Welt von Gott geschaffen ist, lebe ich anders. Vor allem heisst dann gutes Leben nicht Machbarkeit um jeden Preis, nicht immer noch mehr und mehr, sondern auch mal Innehalten und nachdenken, was da eigentlich passiert und wohin das führt. Und das was wirklich wichtig ist, ist nicht selbstgeschaffen, sondern ein Geschenk. Gnade nennt sich das in theologischer Sprache, die heutzutage furchtbar antiquiert klingt und in so einem Blog wie meinem nur in sanften Dosen verwendbar ist ;-)

In der Blogparade wird gefragt, ob Bloggen und Barcamps die Welt verändern können. Ja, klar. Welche Frage! Interaktive Kommunikation im Internet verändert und Barcamps sind genau aus dieser Kultur des Miteinanders entstanden. Man_frau muss gar nicht nach Ägypten oder China schauen, um zu erkennen, dass der offene Zugang zu Medien Demokratie und Partizipation fördert. Ein Blick aufs Ganze, die Frage nach dem Woher und Wohin, an die uns schon das Wort "Gott" erinnert, ist da durchaus gut, denn das verhindert, dass wir in aller Euphorie all zuviel an Heilserwartung mit dem Internet verbinden und eng im Blickwinkel werden. Create your World gibt es auch ohne Internet ;-)

Aug
6

Erinnerungen an 18 Jahre Mosaic, anlässlich von 20 Jahre WWW

mosaicDas WWW ist heute zwanzig. Da war ich noch nicht dabei, erinnern kann ich mich aber noch an Mosaic, den ersten Webbrowser, gut zwei Jahre später - und an Debatten, ob sich wohl das WWW oder Gopher oder ganz etwas anders durchsetzen wird. Dass sich irgendwas durchsetzen wird, war uns aber schon allen klar oder zumindest wünschten wir uns das.

Meine allerersten Gehversuche in HTML sind auch aus dieser Zeit, damals an der Kepler-Uni. Gecodet habe ich im vi, brav in einer Linux-Shell, was ich aber bis heute nicht wirklich kann ;-) Als es dann plötzlich auch möglich war, den Hintergrund einer Webseite einzufärben und Text zu zentrieren, saß ich ganz begeistert vorm Bildschirm und bewunderte meine Ergebnisse. Falls ich das Sichern hingekriegt hatte, gingen die dann auch gleich online. Unser erster WWW-Server der ÖH Linz war ein 368-er unter Linux, die Jungs waren total stolz auf seine tolle Performance und Uptime - und ich wurde infiziert von den interaktiven Möglichkeiten, die sich da auftaten. Die Mädels waren aber auch ganz wichtig in der Zeit, da gabs es einige, die schon damals nach dem Feminismus im Netz fragten und manchmal auch Konflikte mit den Jungs ausfochten, die meinten, TCP/IP habe eh kein Geschlecht. Einig waren wir uns aber alle, dass das Netz ganz viele Chancen für freie Meinungsäußerung und interaktiven Austausch bietet und dass es dafür offenen Zugang und freie Lizenzen braucht. Wirklich schade, dass die ersten Webseiten nicht erhalten sind, nur spätere sind im Web-Archiv abrufbar.

Aug
5

Fragen!?

fsSpät, aber doch: Ich habe jetzt auch Formspring. Also nur zu, fragt, was ihr wollt. Kostenlos und anonym. Mein Beitrag zur Klarnamen-Debatte ;-) Ob ich alles beantworte, ist eine andere Frage ...

Jul
18

Bildung für die Zukunft

Das Video ist schon älter, doch heute bin ich wieder mal drübergestolpert und finde echt, alle, die irgendwas mit Bildung zu tun haben, sollten sich diese 11:40 Minuten unbedingt ansehen.

Jul
13

Der Abschied von der Top-Down-Kommunikation

Kluge Worte, die da der Kultur- und Medienwissenschafter Ramón Reichert spricht. Ich denke mir, da lässt sich (auch) ganz einfach das Wort "Unternehmen" durch "Kirchen" ersetzen und es passt wunderbar zum Stichwort "usergenerierte Kirche", das Ferdl Kaineder so gerne gebraucht und damit einen Grundgedanken des II. Vatikanischen Konzils aufruft. Das Video ist übrigens ein Snippet von der meshed#3-Konferenz, über die ich drüber im Kirche 2.0 Blog schon berichtet habe.

Jul
9

Papier hat keine Freundinnen

Heute hatte ich das Vergnügen für die Radio FRO Lehrredaktion einen Workshop Social Media zu gestalten. Das Doku-Blog dazu heisst Papier hat keine Freundinnen. Neben allerlei Praktischen rund um Social Media hatten wir auch Gelegenheit, zu diskutieren, wie sich das Verhältnis Freie Medien und user-generiertes Internet so gestaltet und gestalten wird. Ich habe mich in der Vorbereitung dazu "rough and dirty" in einigen Thesen versucht, die ich hier gerne nochmal zu Diskussion stellen möchte.

Freie Medien und Journalismus 2.0 - einige Thesen zur Debatte: 

  • Cross-Media-Publishing ist State of the Art.
  • Freie Radio Macher_innen waren sowieso schon immer darauf verwiesen, sich für die eigene Sendung eine Community aufzubauen. Warum das nicht im Internet weiterentwickeln?
  • Das user-generierte Internet ist jedenfalls eine Freundin des Freien Radios. Ob es eine Freundin des kommerziellen Radios ist, wird sich zeigen. Wird in 10 oder 20 Jahren überhaupt noch jemand vom Radio sprechen?
  • Tradierte Geschäftsmodelle der Mainstream-Medien geraten durch das user-generierte Internet und das Abwandern der Werbewirtschaft auf Plattformen wie Facebook oder Google unter Druck.
  • Freie Medien haben große Chancen, weil sie sowieso ein "alternatives Geschäftsmodell" haben, dass 1:1 mit dem user-generierten Internet zusammen passt. Crowdsourcing machen Freie Medien sowieso schon immer, Strukturen für das Crowdfunding müssen weiterentwickelt werden.
  • "Alternativer" Content wird wichtiger, weil das Internet mehr Nischen zulässt. "User-generiert" ist nicht gleich "alternativ". Cat-Content gibt es haufenweise. "Alternativ" ist vielleicht das, was in der Charta der Freien Radios steht.
  • Guten Journalist_innen mit Ambitionen kann das user-generierte Internet dabei helfen, eine Online-Reputation aufzubauen, die sich (vielleicht!) auch in künftige Jobs umsetzen lässt. Diese Jobs werden aber völlig anders aussehen als im 20. Jahrhundert.

Was meinst Du dazu?

Jun
14

Podcast with me :-)

Daniel Friesenecker hat mich für sein Social Media Blog The Angry Teddy übers Bloggen, meinen Job und noch so allerlei im Internet interviewt und daraus einen Podcast gestaltet.

May
19

Was ich in nächster Zeit so treibe ...

Noch ist der Nachklang des Barcamps Kirche 2.0 in Frankfurt noch nicht ganz verklungen, denke ich schon wieder an neue Konferenzen und Treffen.

Am 22. Juni schaue ich in die voestalpine zur Meshed#3. Ich habe eine Einladung als Bloggerin bekommen und bin schon gespannt, wie sich das anfühlt mitten in der Marketing-Szene. Als Christin habe ich ja nichts zu verkaufen, sondern nur was zu verschenken ;-) Thematisch steht "Visual Talking" im Mittelpunkt und ich denke mal, da kann ich sicher was davon profitieren und neue Ideen generieren. Außerdem finde ich es interessant, wer wohl von der Twitteratis dort aller auch auftaucht.

Im September geht es dann wieder mal nach Deutschland. Erstmals gibt es in Göttingen eine wissenschaftlich-theologische Konferenz zum Web 2.0 und da muss ich natürlich hin. Das Thema heisst Personen im Web 2.0 - Theologische Perspektiven und ich bin richtig gespannt darauf, weil das ja ein Themenfeld ist, dass die Theologie erstmal recht zögerlich für sich entdeckt. Und zögerlich bin ich ja nicht wirklich ;-)

Dazwischen gibts voraussichtlich nochmal einen Termin in Deutschland, mal sehen - aber fix ist jedenfalls, dass wir am 12. November 2011 das zweite Barcamp Kirche und Social Media in Linz veranstalten. Da freue ich mich richtig drauf und bin schon immer fleissig am Einladen, denn alle, die da nicht dabei sind und sich irgendwie für das Thema interessieren, verpassen definitiv was.