Social Media
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Erinnerungen an 18 Jahre Mosaic, anlässlich von 20 Jahre WWW
Das WWW ist heute zwanzig. Da war ich noch nicht dabei, erinnern kann ich mich aber noch an Mosaic, den ersten Webbrowser, gut zwei Jahre später - und an Debatten, ob sich wohl das WWW oder Gopher oder ganz etwas anders durchsetzen wird. Dass sich irgendwas durchsetzen wird, war uns aber schon allen klar oder zumindest wünschten wir uns das.
Meine allerersten Gehversuche in HTML sind auch aus dieser Zeit, damals an der Kepler-Uni. Gecodet habe ich im vi, brav in einer Linux-Shell, was ich aber bis heute nicht wirklich kann ;-) Als es dann plötzlich auch möglich war, den Hintergrund einer Webseite einzufärben und Text zu zentrieren, saß ich ganz begeistert vorm Bildschirm und bewunderte meine Ergebnisse. Falls ich das Sichern hingekriegt hatte, gingen die dann auch gleich online. Unser erster WWW-Server der ÖH Linz war ein 368-er unter Linux, die Jungs waren total stolz auf seine tolle Performance und Uptime - und ich wurde infiziert von den interaktiven Möglichkeiten, die sich da auftaten. Die Mädels waren aber auch ganz wichtig in der Zeit, da gabs es einige, die schon damals nach dem Feminismus im Netz fragten und manchmal auch Konflikte mit den Jungs ausfochten, die meinten, TCP/IP habe eh kein Geschlecht. Einig waren wir uns aber alle, dass das Netz ganz viele Chancen für freie Meinungsäußerung und interaktiven Austausch bietet und dass es dafür offenen Zugang und freie Lizenzen braucht. Wirklich schade, dass die ersten Webseiten nicht erhalten sind, nur spätere sind im Web-Archiv abrufbar.
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Fragen!?
Spät, aber doch: Ich habe jetzt auch Formspring. Also nur zu, fragt, was ihr wollt. Kostenlos und anonym. Mein Beitrag zur Klarnamen-Debatte ;-) Ob ich alles beantworte, ist eine andere Frage ...
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Bildung für die Zukunft
Das Video ist schon älter, doch heute bin ich wieder mal drübergestolpert und finde echt, alle, die irgendwas mit Bildung zu tun haben, sollten sich diese 11:40 Minuten unbedingt ansehen.
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Der Abschied von der Top-Down-Kommunikation
Kluge Worte, die da der Kultur- und Medienwissenschafter Ramón Reichert spricht. Ich denke mir, da lässt sich (auch) ganz einfach das Wort "Unternehmen" durch "Kirchen" ersetzen und es passt wunderbar zum Stichwort "usergenerierte Kirche", das Ferdl Kaineder so gerne gebraucht und damit einen Grundgedanken des II. Vatikanischen Konzils aufruft. Das Video ist übrigens ein Snippet von der meshed#3-Konferenz, über die ich drüber im Kirche 2.0 Blog schon berichtet habe.
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Papier hat keine Freundinnen
Heute hatte ich das Vergnügen für die Radio FRO Lehrredaktion einen Workshop Social Media zu gestalten. Das Doku-Blog dazu heisst Papier hat keine Freundinnen. Neben allerlei Praktischen rund um Social Media hatten wir auch Gelegenheit, zu diskutieren, wie sich das Verhältnis Freie Medien und user-generiertes Internet so gestaltet und gestalten wird. Ich habe mich in der Vorbereitung dazu "rough and dirty" in einigen Thesen versucht, die ich hier gerne nochmal zu Diskussion stellen möchte.
Freie Medien und Journalismus 2.0 - einige Thesen zur Debatte:
- Cross-Media-Publishing ist State of the Art.
- Freie Radio Macher_innen waren sowieso schon immer darauf verwiesen, sich für die eigene Sendung eine Community aufzubauen. Warum das nicht im Internet weiterentwickeln?
- Das user-generierte Internet ist jedenfalls eine Freundin des Freien Radios. Ob es eine Freundin des kommerziellen Radios ist, wird sich zeigen. Wird in 10 oder 20 Jahren überhaupt noch jemand vom Radio sprechen?
- Tradierte Geschäftsmodelle der Mainstream-Medien geraten durch das user-generierte Internet und das Abwandern der Werbewirtschaft auf Plattformen wie Facebook oder Google unter Druck.
- Freie Medien haben große Chancen, weil sie sowieso ein "alternatives Geschäftsmodell" haben, dass 1:1 mit dem user-generierten Internet zusammen passt. Crowdsourcing machen Freie Medien sowieso schon immer, Strukturen für das Crowdfunding müssen weiterentwickelt werden.
- "Alternativer" Content wird wichtiger, weil das Internet mehr Nischen zulässt. "User-generiert" ist nicht gleich "alternativ". Cat-Content gibt es haufenweise. "Alternativ" ist vielleicht das, was in der Charta der Freien Radios steht.
- Guten Journalist_innen mit Ambitionen kann das user-generierte Internet dabei helfen, eine Online-Reputation aufzubauen, die sich (vielleicht!) auch in künftige Jobs umsetzen lässt. Diese Jobs werden aber völlig anders aussehen als im 20. Jahrhundert.
Was meinst Du dazu?
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Podcast with me :-)

Daniel Friesenecker hat mich für sein Social Media Blog The Angry Teddy übers Bloggen, meinen Job und noch so allerlei im Internet interviewt und daraus einen Podcast gestaltet.
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Was ich in nächster Zeit so treibe ...
Noch ist der Nachklang des Barcamps Kirche 2.0 in Frankfurt noch nicht ganz verklungen, denke ich schon wieder an neue Konferenzen und Treffen.
Am 22. Juni schaue ich in die voestalpine zur Meshed#3. Ich habe eine Einladung als Bloggerin bekommen und bin schon gespannt, wie sich das anfühlt mitten in der Marketing-Szene. Als Christin habe ich ja nichts zu verkaufen, sondern nur was zu verschenken ;-) Thematisch steht "Visual Talking" im Mittelpunkt und ich denke mal, da kann ich sicher was davon profitieren und neue Ideen generieren. Außerdem finde ich es interessant, wer wohl von der Twitteratis dort aller auch auftaucht.
Im September geht es dann wieder mal nach Deutschland. Erstmals gibt es in Göttingen eine wissenschaftlich-theologische Konferenz zum Web 2.0 und da muss ich natürlich hin. Das Thema heisst Personen im Web 2.0 - Theologische Perspektiven und ich bin richtig gespannt darauf, weil das ja ein Themenfeld ist, dass die Theologie erstmal recht zögerlich für sich entdeckt. Und zögerlich bin ich ja nicht wirklich ;-)
Dazwischen gibts voraussichtlich nochmal einen Termin in Deutschland, mal sehen - aber fix ist jedenfalls, dass wir am 12. November 2011 das zweite Barcamp Kirche und Social Media in Linz veranstalten. Da freue ich mich richtig drauf und bin schon immer fleissig am Einladen, denn alle, die da nicht dabei sind und sich irgendwie für das Thema interessieren, verpassen definitiv was.
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Hatr: Jetzt gehts den Trollen an den Kragen!

So cool! Auf der neuen Plattform hatr.org werden Troll-Kommentare gesammelt und öffentlich gemacht.
Hatr.org ist eine neue Plattform, auf der Trollkommentare gesammelt werden, die sich Tag für Tag auf denjenigen Blogs finden, die sich kritisch mit (den) gesellschaftlichen Verhältnissen auseinandersetzen. Die Trollkommentare sollen durch Hatr sichtbar werden – ohne das Gesprächsklima auf den Blogs zu stören. Indem wir Werbung auf hatr.org schalten drehen wir den Spieß um und machen aus Hass Geld, das wir für coole Projekte einsetzen/spenden werden.
Die Idee ist einfach perfekt: Alle die sexistischen, homophoben, rassistischen, ... Kommentierenden wird hier mit den eigenen Waffen geschlagen: Die Inhalte werden öffentlich und doch so kontextualisiert, dass der Hass ins Gegenteil verkehrt wird. Da wird es schon fast wieder lustig, die Kommentare zu lesen. Ich muß ja ehrlicherweise sagen, dass ich mich auf den nächsten Trollkommentar freue, denn ich habe mich schon angemeldet. Yaeh!
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Blogging rulez!

Ich sitze gerade im Social Media Kurs und zeige wie einfach Bloggen ist.
Foto: digitalrob70 / Flickr
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Die Mühen der Ebene
Nachdem ich jetzt auf der Tagung Kirche im Web 2.0 wieder einen Riesen Motivationskick bekommen habe, bin ich hoffentlich gerüstet für die kommenden Mühen der Ebene. (via Luki)
Aktuelle Blog-Einträge
- Die Bibel als Remix
- Bravo, FIFTITU%!
- Scheitern lernen
- Meine Diplomarbeit "Digital Natives und kirchliche Kommunikation" ist online
- Auf zu kirchehoch2
- Gastfreundschaft beim #refugeecamp
- Politisches Nachtgebet in Solidarität mit dem #refugeecamp
- Video Demo #refugeecamp in Linz
- Nein zum Berufsheer
- Einladung zur Blogparade: #refugeecamp








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