Social Media

May
5

Erfolgserlebnis

Hach, es ist schon einfach Erfolgserlebnisse zu kreiieren. So schaut der aktuelle Text meiner Diplomarbeit im Wordle aus. Witzig finde ich, dass das Tool mit den _innen nicht zurecht kommt und das als eigenes Wort wertet.
Sonst bin ich auch ganz zufrieden, denn es geht voran mit dem Ding :-)

Apr
4

Arenen der Neukodierung von Öffentlichkeit und Privatheit

Meine heutige Erkenntnis beim Diplomarbeiten ist eine Strukturanalogie:

Religion als eine der zentralen Arenen in der Auseinandersetzung in der Konstituierung von Privatheit und Öffentlichkeit in modernen Gesellschaften.
Das Internet ist eine der zentralen Arenen in der Auseinandersetzung in der Konstituierung von Privatheit und Öffentlichkeit in modernen Gesellschaften.

Was eigentlich sonst noch?

Apr
3

Facebook-Cops. WTF.

copDas Innenministerium schickt sogenannte 300 Spezialermittler in die Schulen. Abgesehen davon, dass es wohl auch Spezialermittlerinnen geben könnte, frage ich mich ganz viel:

Was zeichnet Polizist_innen aus, um Schüler_innen den kompetenten Umgang mit Social Media zu vermitteln? Bekommen die jetzt alle eine medienpädagogische Ausbildung, die wohl mehr sein müsste als ein eintägiger Schnellsiedekurs?

Warum gibt es keine medienpädagogischen Projekte, wo junge Leute in kreativer Form Möglichkeiten finden, sich Kompetenzen anzueignen, sondern blosse Information über "Cyberkriminalität, Social-Media-Angebot und Onlinemobbing"?

Was spielen da Eltern und Lehrer_innen für eine Rolle? Sind die wurscht, weil eh die Cops die Sache übernommen haben?

Warum tut das Innenministerium so als ob es die seit Jahren sehr kompetent arbeitende Initiative Saferinternet nicht gäbe? Die Leute da haben wohl mehr Ahnung von der Sache und von der Kommunikation mit Schüler_innen als Polizist_innen und wenn mehr Bedarf da ist, liese sich das ja ausbauen.

Ist das alles sowieso nur Stimmenfang für die ÖVP, um ein Klientel zu bedienen, dass wieder mal nach mehr Kontrolle schreit?

Ergänzungen gerne möglich ...

Mar
24

Tags zur Kommunikation der Kirche mit Digital Natives

Ich habe mir für meine Diplomarbeit mal eine Tagcloud gemacht, die für mich fast ein bisschen ein Resümee dessen ist, wie die Kommunikation der Kirche mit Digital Natives gelingen kann.

Ist das schlüssig? Was fehlt?

Mar
18

Der Begriff der Digital Natives

Ein Ausschnitt aus meiner Diplomarbeit (Arbeitstitel: Kommunikationsräume der Kirche mit Digital Natives eröffnen), den ich gerne zur Diskussion stellen würde.

Update: Zweifassung online

Was sind Digital Natives? Der Begriff wurde von Marc Prensky geprägt, er greift den linguistischen Begriff der „Native Speaker“ auf und entwickelt ihn weiter. Als „native speaker“ werden Menschen verstanden, die in einer Sprache von der frühesten Kinderheit aufgewachsen sind. „Digital Natives“ sind nach Prensky somit Menschen, die in einer Zeit erwachsen wurden, wo digitale Technologien wie Computer und das Internet bereits verfügbar waren. Entscheidend ist also das Alter der Personen. Das Gegenteil von „Digital Natives“ sind „Digital Immigrants“, die mit einem „Akzent“ in den virtuellen Welten unterwegs sind. Sie drucken beispielsweise Emails häufiger aus, können Informationen nicht so schnell verarbeiten und sind weniger multitasking-fähig. Prensky erklärt die Unterscheide mit Veränderungen im Gehirn.

Feb
9

Sag mir, wo die Frauen sind … (k)eine Antwort

fragezeichen

Gaby Filzmoser fragt in ihrem Blog, warum denn so offensichtlich weniger Frauen auf Barcamps sind. Ich finde die Frage total interessant und verfolge - sehr selektiv - auch mit, dass das Thema in der feministischen Szene in Deutschland intensiv diskutiert wird (wie auch das Phänomen, dass es bei der Piratenpartei ganz wenig Frauen gibt). Da gab es auch schon ein Frauenbarcamp.

Ich glaube, dass eine eindimensionale Erklärung des Phänomens zu kurz greifen würde. Es wirkt die Unterrepräsentation der Frauen in der Technik, es wirkt die noch immer vorhandene ungleiche Verteilung für die Verantwortung für die Kinder, ....

Beim aktiven Einbringen, was Gaby auch anspricht, bin ich mir nicht so sicher, ich glaube diese Sorge haben manche Männer genauso. Wer das Format aber mal kennt, ist zumeist begeistert und kommt wieder.

Vielleicht ich auch ein Faktor, dass Barcamps - ausser in einem gewissen Teilsegment - noch nicht so etabliert sind, dass das (auch) als Variante der Weiterbildung wahrgenommen wird. Ich weiss selber auch immer nicht, ob ich da jetzt hingehe wegen der Vernetzung, weil ich was aus meinem Arbeitsbereich erzählen und teilen will oder weil es meine Weiterbildung ist. Wenn ich mich nicht täusche, werden sind Frauen statistisch auch bei der Inanspruchnahmemöglichkeit beruflicher Weiterbildung nicht gerade vorne - auch wenn sie sich ansich viel mehr weiterbilden. Wenn das dann sowenig formal daher kommt, dann ist es vielleicht eine zusätzliche Hürde.

Sicher bin ich mir aber, dass aktive Massnahmen immer gut sind. Kinderbetreuung anbieten, vielleicht das Format besser erklären, damit es nicht nur die Insider_innen anspricht, im Vorfeld einfach auch persönlich drauf achten, Frauen gezielt davon zu begeistern, positive Vorbilder aktiv kommunizieren z.b. drüber bloggen ;-)

Schwierig, schwierig. Jetzt habe ich zwar viel geschrieben, aber eigentlich keine Antwort. Antje Schrupp würde vielleicht einfach sagen, dass es Frauen halt nicht freut, auf Barcamps zu gehen, weil sie etwas anderes lieber tun. Damit bin ich aber irgendwie auch nicht zufrieden und werfe die Frage darum auch hier in meinem Blog in die Runde. Jedenfalls könnte es uns hier in Österreich auch nicht schaden, dass Thema auf die Agenda zu setzen.

Feb
9

Stop ACTA

Falls wer noch immer nicht wissen sollte, was ACTA ist und warum das wirklich gefährlich ist, da gäbe es ein VIdeo.

Jan
24

Social Media. Kommunikationsräume mit Digital Residents eröffnen

Heute habe ich im Rahmen des interdisziplinären Oberseminars an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz einen Vortrag (mehr oder minder) über das Thema meiner pastoraltheologischen Diplomarbeit gehalten.

Ich glaube, das ist ganz gut gelaufen und war interessant für die Teilnehmenden. Jedenfalls habe ich selbst viele spannende Anregungen bekommen und hätte natürlich gleich wieder mindestens fünf weitere Themen für Diplomarbeiten und so. Naja, so ist das halt ;-) Ich bleibe trotzdem bei meinem Thema und hoffe, das ich das energietechnisch hinkriege, das Ding dann auch wirklich zu schreiben und nicht nur drüber vorzutragen und zu diskutieren.

Hier gibts die Slides dazu:

Wer weitere Fragen hat und überhaupt ganz was anders meint: Ich freue mich über Kommentare, Anregungen und Kritik!

Foto Flickr CC by-nc-sa waferbaby

Jan
22

God love Geeks

Meine Entdeckung des Tages. Auf Flickr steht drunter "But, usually, geeks don't believe in god...". Da sag ich nur: ich kenne vieeeeele!

Foto Flickr CC by Ricardo Hurtubia

Nov
22

Hinweis auf die Blogparade zur Relevanz freier Initiativen für die Gesellschaft

Daniel Friesenecker hat in seinem Blog The Angry Teddy gestern spontan eine Blogparade gestartet. Thema ist: Was würde der Gesellschaft ohne freie Initiativen fehlen?

Ich werde dazu eh was schreiben, aber in aller Ruhe. Hier jetzt einfach nur der Hinweis mit der Bitte um rege Beteiligung. Falls wer gerne was schreiben würde, sich aber mit Blogs und so noch nicht auskennt, kann er/sie sich gerne auch bei mir melden. Ist alles nicht wirklich kompliziert, das wird sich finden.