Linz
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Ich will weniger und teurere Parkplätze in Linz!
Kaum wagt es die Linzer Umweltstadträtin Eva Schobesberger von den Grünen auch nur anzudeuten, dass ja eine mögliche Maßnahme für Verbesserungen der Linzer Luft wäre, die Parkgebühren zu erhöhen, bricht die Panik aus in den Medien. Das nutze nichts und überhaupt ... Dazu passt dann auch noch eine Umfrage in der Linzer Rundschau zur Linzer Luftqualität, die sowas von tendenziös ist bei der Auswahl der Befragten. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass viele Gefahren wie der Feinstaub unsichtbar und nicht unmittelbar spürbar sind - die subjektive Sicht ist also ohne den wissenschaftlichen Background mehr verwirrend als aufklärend.
Ich frage mich, warum das Parken in Linz oder anderen Städten so billig ist. Das ist öffentlicher Raum, der allen gehört, aber faktisch von den AutofahrerInnen privatisiert wird. "Privare" heisst von der lateinischen Wortbedeutung her "rauben" - und das ist es auch. Aufgrund der vielen Parkplätze fehlt Platz für Radfahrstreifen, Gehwege, Spielplätze, mehr Grün in der Innenstadt, nicht definierte Flächen für was auch immer ...
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Analoge Musik
Gestern im AEC habe ich entdeckt, dass dort auch ganz analog Musik gemacht werden kann, da die entsprechenden "Instrumente" gleich im Eingangsbereich zur Verfügung stehen.
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Da habens das Geld. € 78.000,- für das Krone-Fest von der Stadt Linz

10 Jahre feiert das Krone Stadtfest heuer im August, wie schon jetzt beim diesbezüglichen Gewinnspiel, wo es allerlei Klimadreck zu gewinnen gibt, gefeiert wird. 10 Jahre Tralala, Mainstream-Musik - und natürlich ein bisserl ein kritischer Aufputz: Kunst, Kultur und Kabarett nennt sich das da. Warum die Kronenzeitung das macht ist auch klar. Es geht nicht darum den Menschen eine nette Party zu ermöglichen, sondern das gewinnorientierte Unternehmen macht hier Werbung für die eigenen Medienprodukte.
Im heutigen Linzer Gemeinderat wurde ein hübsches Sümmchen für dieses Promotion-Event der Kronenzeitung beschlossen. € 78.000 bekommt die Firma KOOP Live-Marketing GmbH für das Krone Stadtfest 2010, davon € 33.000 in Form einer Naturalförderung. SPÖ, ÖVP und FPÖ haben für die Subvention gestimmt, die Grünen haben sich enthalten (was faktisch als Gegenstimme zu werten ist) und die KPÖ und das BZÖ waren dagegen. Kommen tut das Geld aus dem Wirtschaftsressort, früher einmal war sogar die Hälfte aus dem Kulturressort. Diese Praxis wurde aufgrund von Protesten eingestellt. Aber Geld hat kein Mascherl - was im Wirtschaftsressort unnütz ausgebenen wird, fehlt woanders.
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Korrupt? Korrupt!
Ich glaube, da hat jemand den eigentlichen Charakter der Raiffeisen erkannt.
Ort: Bethlehemstrasse beim Passage Center, Linz.

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Allerherzlichste Gratulation zum Sendestart von Dorf TV
Im Dorf trifft man_frau sich. Das passt auch zum heutigen Abend, ich war auf der Eröffnung von Dorf TV, dem ersten usergenerierten Fernsehen in Oberösterreich und habe Massen, echt Massen, an Bekannten und Freund_innen getroffen. Es gab ja auch was zum Feiern: Nicht jeden Tag geht ein neuer Fernsehsender an den Start, noch dazu so einer - einer, wo jede_r selbst Fernsehen machen kann. Der Dank gilt den Initiator_innen, allen vor Gabi Kepplinger, Georg Ritter und Otto Tremetzberger, ohne deren Kompetenz, aber auch Penetranz am Thema dran zu bleiben, wir heute nichts zum Feiern gehabt hätten.
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„GleichGültig“ - ad. wissenschaftliches Schaffen von Frauen in den Bereichen Philosophie, Theologie und Kunstwissenschaft

Mit Freude habe ich festgestellt, dass sich an meiner Uni, der Katholisch-Theologischen Privatuniversität, etwas tut in Sachen Auseinandersetzung mit der Rolle von Frauen in der Wissenschaft. Nur mein Realismus über meine vorhandenen Energien hat mich davon abgehalten, mich daran zu beteiligen. Leider. Nichts desto trotz möchte ich zumindest auf diese nun stattfindende Veranstaltung „GleichGültig“ - ad. wissenschaftliches Schaffen von Frauen in den Bereichen Philosophie, Theologie und Kunstwissenschaft am 14. April um 20.00 Uhr hinweisen (Details als PDF). Ich bin mir sicher, dass das spannend, erhellend und nett wird. Auf das Einleitungsreferat von Aileen Derieg freue ich mich sehr. Besonders interessant finde ich, dass hier Studienkolleg_innen selbst über Philosophinnen sprechen werden und nicht sofort nur auf "Expert_innen" zurückgegriffen wurde. Das ist eine ermutigende Strategie! Nett war auch der Besuch der Projektinitiator_innen bei der Radio-Sendung von FIFTITU% 52radiominuten.
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Linz braucht vieles. Was Linz aber nicht braucht, ist eine Stadtwache.
Linz braucht vieles. Was Linz aber nicht braucht, ist eine Stadtwache, beschönigend jetzt Ordnungsdienst genannt. Ab morgen Donnerstag, 8. April bis 6. Mai kann die unabhängige BürgerInnen-Initiative gegen eine Stadtwache in Linz am Magistrat und in jeder Bürgerservicestelle unterschrieben werden. Ins Leben gerufen wurde diese Initiative von etwas 40 AktivistInnen, viele aus der freien Kunst- und Kulturszene in Linz.
Stadtwache bedeutet nicht nur die Investition öffentlicher Gelder am falschen Platz, sondern ist auch ein Weg zu Gleichmacherei. Alles, was nicht dem Schema 08/15 entspricht soll künftig keinen Platz mehr im öffentlichen Raum haben.
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