Feminismus
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Frauen, Männer und Geeks (Wifi inside)
Ja, habe ich eh immer schon gesagt:
Es gibt was zwischen den Schubladen Frau und Mann ;-)

via loichay
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Die kfb bloggt
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs bloggt - und ich darf sie auf den ersten Schritten begleiten. Im Rahmen der kfb Sommerstudientagung in Salzburg, die dem Entwicklungsprozess der kfb "Quo Vadis" gewidmet ist, wird mittels eines neuen Blogs ein "Fenster nach außen" geöffnet, Teilnehmerinnen berichten über ihre Erfahrungen, Interessantes, Bemerkenswertes. Zusätzlich gibt auch noch Doku-Videos.
Neugierig? Hier gehts lang ....
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Der männliche Fußballgott tummelt sich wieder
[Erstveröffentlichung auf ThemaTisch]
Selbst ich, die da einen hohen Wahrnehmungsfilter "eingebaut" hat, kann an der Tatsache, dass die Männerfußball-WM ansteht nicht vorbei. Alle meine Medienkanäle, online wie offline, sind voll mit dem Thema. Manchmal nervt mich das, manchmal finde es ganz amüsant, weil ich somit Einblicke in eine mir fremde Welt bekomme. Und sowas macht dann doch neugierig, drum hier einige Beobachtungen:
Gott Fußball

Als Theologin fällt mir natürlich auf, dass sich die Beiträge zu Kirche und Fußball und zur theologischen Relevanz von Fußball in dieser Zeit häufen. Vermutlich steht Fußball paradigmatisch für eine Populärkultur, die durchzogen ist von kulturellen Momenten der Religionen, an deren Mustern sie partizipiert. Ansgar Kreutzer* vertritt die These, dass sich im Fußballsport "die durch Zweckrationalität geprägte Gesellschaft" das "Scheitern ihres eigenen Machbarkeitsmythos" in mythisch-ritueller Form inszeniert. Da überrascht es dann nicht, dass die ganze Palette religiösen Vokabulares im Sprechen über Fußball vorkommt. Allerdings wäre es verfehlt deswegen und wegen religiöser Verhaltensformen am Fußballplatz Religion und Fußball 1:1 zu identifizieren. Beim Fußball ist es nie klar, wer gewinnt. Beim Fußball wird eine "Sensibilität für das Unverfügbare" sichtbar, dass nur Religion und Theologie kultivieren können. Mit dieser Wahrnehmung kann ich mich auch als eine, die noch nie am Fußballplatz war, identifizieren.
Männerfußball
Es ist schon bemerkenswert, dass alle von der "Fußball-WM" sprechen und damit die Männerfußballweltmeisterschaft meinen als ob Frauen gar nicht Fußball spielen würden. Darin wird meines Erachtens besonders deutlich wie sehr die gesellschaftliche Wahrnehmung noch immer geprägt ist von der Wahrnehmung des Männliches als das Normale, die Regel und dem Weibliches als die Ausnahme, dem Sonderfall. Dazu sei im Kontext des oben zum Gott Fußball gesagten die unlängst leider verstorbene feministische Theologin Mary Daly mit ihrem bekanntesten, aber immer wieder bedenkenswerten Satz zitiert: "Wenn Gott männlich ist, ist das Männliche Gott".**
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Der Tag der Mütterideologie
Am Sonntag ist wieder Muttertag. Für mich ein ganz ambivalenter Tag. Ich habe selbst keine Kinder, also nur Bezug zu diesem Tag, dass ich jedenfalls meine Mutter anrufe, wenn es irgendwie geht, treffe und sie auch ein kleines Geschenk bekommt. Wenn es passt, wird sie von mir bekocht - das aber sowieso öfter im Jahr, dafür braucht es keinen Anlass, genausowenig wie bei vielen anderen Alltäglichkeiten und auch Nicht-Alltäglichkeiten in unserer Beziehung.
Irgendwie geht es bei den unterschiedlichen Zugängen zum Muttertag, darum, ob es wirklich diesen Anlass braucht, danke zu sagen. Da meine ich, wie auch Sonja Riha in der Linzer Kirchenzeitung, dass der Tag zum Alibi verkommt, wenn da sonst nichts ist an Aufmerksamkeit. Aber genauso wie beim Valentinstag lassen sich da schon auch positive Anknüpfungen finden, vielleicht braucht es auch solche Tage, um gerade dann, wenn Mutter und Tochter wie in meinem Fall 100 km voneinander entfernt leben, die Beziehung wieder mal zu pflegen. Neue, reflektierte Formen wären aber dazu nötig, denn wie Wilma Steinbacher im gleichen Beitrag in der Linzer Kirchenzeitung anmerkt, verkommt der Muttertag immer mehr zum "Fest des Profits".
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Neubarbeitung kultureller Codes: Und wo sind sie, die Frauen?
Ich finde es immer wieder spannend, wie sehr die kulturellen Codes des Christentums Eingang in die digitale Kultur finden. Zu solch einem Code ist "Das Abendmahl" von Leonardo da Vinci geworden, ich denke es prägt mehr als alle anderen Bilder unsere Vorstellung davon, wie das war als Jesus mit seinen Freund_innen zusammen das letzte Mal getrunken und gegessen hat. Falls ich mich recht entsinne, ist es auch bei "Sakrileg" Ausgangspunkt von allerlei Spekulationen.
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„GleichGültig“ - ad. wissenschaftliches Schaffen von Frauen in den Bereichen Philosophie, Theologie und Kunstwissenschaft

Mit Freude habe ich festgestellt, dass sich an meiner Uni, der Katholisch-Theologischen Privatuniversität, etwas tut in Sachen Auseinandersetzung mit der Rolle von Frauen in der Wissenschaft. Nur mein Realismus über meine vorhandenen Energien hat mich davon abgehalten, mich daran zu beteiligen. Leider. Nichts desto trotz möchte ich zumindest auf diese nun stattfindende Veranstaltung „GleichGültig“ - ad. wissenschaftliches Schaffen von Frauen in den Bereichen Philosophie, Theologie und Kunstwissenschaft am 14. April um 20.00 Uhr hinweisen (Details als PDF). Ich bin mir sicher, dass das spannend, erhellend und nett wird. Auf das Einleitungsreferat von Aileen Derieg freue ich mich sehr. Besonders interessant finde ich, dass hier Studienkolleg_innen selbst über Philosophinnen sprechen werden und nicht sofort nur auf "Expert_innen" zurückgegriffen wurde. Das ist eine ermutigende Strategie! Nett war auch der Besuch der Projektinitiator_innen bei der Radio-Sendung von FIFTITU% 52radiominuten.
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Das Spielerische im Web 2.0

Klick, Tipp, Klick, Copy-Paste, Klick, Klick – und schon ist es passiert: Ein kommentierter Link ist auf Facebook als Statusmeldung gepostet. Die Finger auf der Tastatur und am Trackpad bewegen sich schnell, selbst mancher Tippfehler kann den Drang zur Mitteilung an Andere kaum bremsen – denn Tippfehler, Flapsigkeiten, oft Belanglosigkeiten, die in seriösen Texten nichts zu suchen haben, gehören einfach dazu, tragen zur Authentizität bei. Sie gehören zum Web 2.0 dazu, dem Social Web, dem Internet, dass nun nicht mehr von einigen wenigen mit Inhalt versorgt wird, sondern für (fast) alle als Inhalte-Produzent_innen zugänglich ist - am Computer und immer mehr am Handy. Nicht mehr der passive Medienkonsum, sondern die aktive Teilnahme prägen das Web 2.0. Das Internet hat sich vom „Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat“ (frei nach Berthold Brecht) verwandelt.
Aktuelle Blog-Einträge
- Many, many useful books!
- Die Do's and Don'ts in Social Media
- Und wieder: Das Soziale! Übers Farmville-Spielen
- Landesausstellung "Renaissance und Reformation" ohne Bezug zum Heute
- Ich will weniger und teurere Parkplätze in Linz!
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- Frauen, Männer und Geeks (Wifi inside)
- So nicht! Kultur-Förderskandal in Oberösterreich
- Zynische Interpretation der Ereignisse auf der Loveparade durch Eva Herman
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