Oct
12

#sbsm - Soziale Bewegungen und soziale Medien

Zwar habe ich auf Kirche 2.0 über #sbsm gebloggt, es aber bisher verabsäumt das hier entsprechend zu tun. Das ist ein Fehler, der geändert werden muss!

Wer #sbsm nicht kennt, sollte es kennenlernen. Ebenso wie die Leute, die hier als Avatare sichtbar sind :-(Naja, den Obama vielleicht nicht wirklich, der ist ein Kriegsherr und Handlanger der Banken und Konzerne wie die anderen US-Präsidenten auch).

#sbsm ist ein Buch, eine Website und ein Camp. Das Buch ist ein Kind des Web, im Web steht mit CC-Lizenz alles, was im Buch steht und das Camp ist die Face2Face-Vernetzungsveranstaltung dafür. Viele von euch werden #sbsm sowieso schon kennen, weil es mit dieser Verschränkung meiner Meinung nach hervorragend gelungen ist, dass darüber im Web geredet wird, Menschen sich aktiv austauschen und vernetzen. Ich habe da auch was geschrieben in diesem feinen Buch, aber wie das mit Büchern so ist, ein paar Kleinigkeiten würde ich heute schon wieder anders sagen. Aber gedruckt ist gedruckt ;-)

#sbsm ist aber auch eine Bündelung von Aktivitäten im Social Web, die sich diesem Thema aus der Perspektive von sozialen und nicht-kommerziellen Organisationen, Bewegungen und Kampagnen nähern. Ganze Bücherregale voll gibt es dazu, wie Unternehmen im Social Web kommunizieren können (ehrlich, ich habe kaum was davon, weil die besten Social Media Marketing & Co. Dinge sowieso in Blogs und nicht in Büchern stehen). Letztlich geht es da immer darum, dass sich das Engagement im Internet irgendwann mal rechnen muss: ROI, Conversion Rate und was es da alles an Buzzwords gibt. Bei den sozialen Bewegungen ist das anders, die Blickrichtung ist eine andere, das Ziel ist ein anderes. Manchmal sind die Tools die gleichen, aber die Wahl der Tools folgt hoffentlich dem Inhalt und nicht umgekehrt ;-) Gleichzeitig ist aber das Feld sozialer Bewegungen in sich sehr differenziert, von Grassroot-Initiativen über anlassbezogene Protestbewegungen bis zu lange gewachsenen Institutionen wie der Arbeiterkammer, den Gewerkschaften oder auch der Kirche (ja, der Kirche, wenns wen interessiert, erkläre ich gerne mal, warum ich das so sehe). #sbsm versammelt sehr unterschiedliche Zugänge und ich bin davon überzeugt das ist bereichernd, wenn das Social Web dazu beiträgt, dass die, die doch sowieso irgendwie auf der gleichen Seite stehen, mehr voneinander wissen und voneinander lernen.

Vom Buch gibt es einen Klappentext. Weiterblättern online geht von dort aus auch sehr gut, alle Beiträge sind dort verfügbar und noch ein bisserl mehr. Wer das Buch in Händen halten will, kann es über jede Buchhandlung bestellen, es ist - was für manche meiner Kolleg_innen in der Kirche vielleicht praktisch ist - auch im Behelfsdienst im Pastoralamt Linz erhältlich. Wer aber näher ins Thema eintauchen will, der oder die sollte das #sbsmCamp nächste Woche in Wien nicht verpassen. Ich bin da dort und habe mit Erschrecken festgestellt, dass es der liebe Hans Christian Voigt geschafft hat, mich für drei Dinge einzuteilen. Ich mache einen Facebook-Strategie-Workshop, leiere eine Feminismus 2.0 Diskussionsrunde an (sehr offen, mal sehen, was draus wird) und habe auch noch einen kleinen Input bei der Session zur Mitgliederkommunikation zugesagt. Cu there!

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