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Das II. Vatikanisches Konzil und das Social Web (Ausschnitt Diplomarbeit)
Offenbar macht es den Leser_innen meines Blogs, Freude, wenn ich vorab noch unfertige Teile meiner Diplomarbeit hier veröffentliche (wie hier). Ich profitiere selbst sehr von den kompetenten und anregenden Rückmeldungen. Insofern probiere ich es wieder.
Diesmal geht es um einen Abschnitt zum Zusammenhang zwischen Medien- und Kirchenbild vor dem Hintergrund der Ekklesiologie des II. Vatikanischen Konzils. Meine These ist, dass das Social Web zumindest partiell ein Aufgreifen dieser Theologie befördert.
Da das Umwandeln in html-fähigen Text bei den Fussnoten etc. sehr tricky und aufwendig ist, habe ich diesmal ein PDF genommen und hochgeladen. Ich freue mich über Kommentare!
Das II. Vatikanisches Konzil und das Social Web
Ich ersuche hier ausnahmsweise darum, das Dokument nicht weiterzuleiten, sondern bei Interesse ggf. auf diesen Blogeintrag zu verweisen. Mein Gefühl ist, dass das noch nicht ganz fertig ist und ich würde dann schon gerne primär irgendwann die Endversion im Web finden. Danke!
Foto: CC by-sa Lothar Wolleh
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11 weeks 5 days ago








Comments
Interessant, bin ja nun ev. Theologe und so kurze Abriße über kath. Theologie sind schon hilfreich für das Verständnis der anderen Konfession, da wir hier ökumenisch einiges zusammen machen, es dann aber auch schon mal knirscht und ich deses oft nicht einordnen kann... Inhaltlich kann ich nichts beitragen, da bin ich keinesfalls in der Thematik drin.
Eine Frage habe ich aber: Da ist von der "Kultur der Unterbrechung" die Rede. Wo kommt das her? Das ist ein spannender Begriff, der zumindest vom Klang und meinen Assoziationen zu eltichen Gedanken passen könnte, ich die ich in meiner Dissertation ("Entgrenzung und Begrenzung von Arbeit") entwickelt habe. Ein Aspekt von Begrenzung ist Unterbrechung, vom Gedanken des Sabbats her gedacht. Würde mich freuen, wenn du mir da eine Angabe machen könntest, wo genau der Begriff her kommt, vielleicht hab ich es auch nur überlesen...
Danke, Matthias. Mir gehts auch so, dass ich das mit der Ökumene sehr spannend finde und ich sage ja auch immer, dass ich grade beim Austausch übers Social Web von meinen evangelischen Kolleg_innen viel gelernt habe. Wir haben zwar an der Uni v.a. in der systematischen Theologie recht oft auch Positionen von evangelischen Theolog_innen gelernt, aber manchmal würde ich mir da auch wünschen mehr zu wissen, z.B. genau dann, wenn es wie hier um die Ekklesiologie geht.
Das mit der Unterbrechung habe ich so verinnerlicht, dass ich gar nicht mal drauf verwiesen habe. Mag daran liegen, dass ich die Facebook-Page für die arbeitsfreien Sonntag betreue und da ist das dann immer präsent. Jedenfalls ist der Gedanke, dass die kürzeste Definition von Religion Unterbrechung ist vom katholischen politischen Theologen Johann Baptist Metz. Er meint das durchaus nicht nur auf die Lebensrhythmen bezogen, sondern auch als Unterbrechung der von Menschen produzierten Opfer- und Leidensgeschichte. Hier wäre mehr zu ihm zu finden. Soweit ich das kenne ist bei diesen Überlegungen durchaus auch der Sabbat ein Ausgangspunkt der Überlegungen, passt also wirklich hervorragend zu deinem Diss-Thema.
Das finde ich ja klasse die Leser an der Diplomarbeit, bzw. am Entstehen derselbigen teilhaben zu lassen. Das gab es zu meiner Zeit noch nicht. Auf jeden Fall eine gute Idee.
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