[Erstveröffentichung auf ThemaTisch - dort kann auch kommentiert werden, was wegen Spamproblemen noch immer hier nicht geht]
"Soviel kann ick jar nich fressen, wie ich kotzen möchte" sagte Max Liebermann angesichts von Nazi-Fackelzügen durch das Brandenburger Tor, vor dem ich letzte Woche gestanden bin, im Jahr 1933. Dieser Spruch geht mir seitdem nicht aus dem Sinn, auch wenn jeder Vergleich unangemessen ist. Immer wieder muss ich "Soviel kann ick jar nich fressen, wie ich kotzen möchte" denken, wenn mir der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in den Sinn kommt.
PS: Ich habe leider das Spam-Problem in meinem Blog noch immer nicht gelöst. Da wir alle nicht noch mehr Viagra-Angebote brauchen, habe ich die Kommentare jetzt deaktiviert. Ich arbeite an einer Lösung.
Ich habe einen Haufen Spamkommentare gelöscht. Falls ich dabei auch einen echten Kommentar erwischt haben sollte, ersuche ich das zu entschuldigen und nicht persönlich zu nehmen.
Muss offenbar hier die Kommentare besser kontrollieren und werde mich nach einen Update des Spamblockers umschauen. Lästig!
.... freut sich der Dritte. Hoffentlich. Weil noch ist nicht absehbar, wie sich das mit FPÖ, BZÖ und FPK weiterentwickelt und was das für Auswirkungen auf die politische Landschaft hat. Darum zwischenzeitlich ein tolles Video, dass ich via Facebook entdeckt habe. Must see!
Anbei die noch nicht vollständige Mitschrift von Philosophie der Natur an der KTU.
Update mit der Mitschrift von 18.12.2009 und 29.1. 2009 (7.1. fehlt).
Wenn ich schon auf Facebook danach gefragt werde, hier die Rezepte für die Weihnachtskekse, die ich heuer bisher gemacht habe. Mal schauen, ob ich noch zu welchen komme, nächste Woch ist jedenfalls zuviel los.
Dotterbusserl
28 dag Butter
14 dag Zucker
4 Dotter
28 dag Mehl
Marmelade
Schokoglasur
Butter mit Zucker schaumig rühren, nach und nach Dotter dazugeben und Mehr unterkneten. Kugerl formen und hell backen. Achtung, die Kekse brauchen sehr viel Platz - Abstand lassen! Je 2 mit Marmelade (ich habe Ribisel und Erdbeer genommen) zusammenkleben und zur Hälfte in Schokolade tunken.
Quelle: Welt der Frau "Köstliche Kekse" (gibts offenbar nicht mehr)
Am 3. Dezember habe ich das Vergnügen in einer Männerrunde als KUPF-Vertreterin über Linz09 zu diskutieren. Würde mich freuen, wenn ein paar FreundInnen dort auch vorbeischauen würden!
Inhaltlich bin ich ja der Meinung, dass es wenig bringt, über das Gewesene zu lamentieren, sondern dass es, auch gerade angesichts sinkender Kulturbudgets, wichtig ist, in die Zukunft zu blicken und vor allem von den lokalen und regionalen PolitikerInnen, die uns ja bleiben im Gegensatz zu den Linz09-Managern, bessere Rahmenbedingungen einzufordern. Ja, auch nichts Neues.
Ein Fundstück von außerirdische sind gesund, auch bekannt als sooperkuh, das ich euch nicht vorenthalten möchte inklusive seinem Kommentar dazu:
"So wie mancher - mit dem Hintergedanken, daß sie mehr Staubsaugen möge - seiner Frau einen Staubsauger schenkt, so widmet uns die "Wiener Städtische Versicherung" einen Hydranten: Wenn sie schon den Brandschaden nicht zahlen, dann soll es wenigstens eine Chance zum Löschen geben. Oder so."
Ich habe ein bisserl ein schlechtes Gewissen, weil ich hier nicht täglich über #unibrennt blogge, obwohl es doch soviel Interessantes zu bloggen gäbe. Aber der Tag hat nur 24 Stunden und Schlafen will frau auch. Eigentlich ists ja auch nicht recht, wenn ich mich schlecht fühle, denn ich habe eh was getan, gar nicht so wenig:
Ich habe noch gar nicht über die Proteste der Studierenen #unibrennt # unsereuni gebloggt. Nicht, weil mich das nicht interessieren würde - im Gegenteil - sondern weil ich einfach nicht dazu gekommen bin. Wer mich auf Twitter verfolgt weiss, dass ich halt tue, was ich kann - denn Solidarität in aller Vielfältigkeit ist wohl das Gebot der Stunde.
Ich möchte nun einfach mal inhaltlich einsteigen, aber auch nicht mit einem selbstverfassten Beitrag, sondern einfach mit einem Hinweis auf den Vortrag, den Corinna Milborn am 29. Oktober im besetzten Wiener Audimax gehalten hat und den ich herzlichst weiterempfehlen möchte.
Auch wenn ich mir gerade am Beobachten der Proteste an den Unis erfreue, gibts doch noch ein anderes Thema. In Oberösterreich gibt es wieder ein Arbeitsübereinkommen für die nächsten 6 Jahre zwischen ÖVP und Grünen. Erstmal zum Inhalt, Copy-Paste:
Kultur
Oberösterreichs Stellung als Kulturland in einem Klima der geistigen Offenheit soll weiter
ausgebaut und der Zugang zu Kunst und Kultur für möglichst alle Menschen ermöglicht
werden. Wir bekennen uns ausdrücklich zur besonderen Verantwortung für die Förderung
der zeitgenössischen Kunst, sowohl was das Schaffen heute lebender Künstler und
Was tue ich als Generation Web 2.0, wenn ich im Uni-Seminar den Auftrag bekommen habe, über den Animationfilm „Maria Lassning Kantate“ ein Essay zu schreiben? Na klar – Nachschauen auf YouTube, ob es diesen Film gibt. Und siehe da, unter http://www.youtube.com/watch?v=4sDSZ9GwnCE kann ich mir den Film anschauen sooft ich will. Und automatisch wurde er auch als mein Facebook-Status gepostet, da ich Facebook und YouTube verkoppelt habe. Mal sehen, was da passiert.
Nachdem ich gestern getwittert habe "Schade, Propaganda hat gewirkt: Die Ir_innen haben f. d. Vertrag von #Lissabon gestimmt. Weiterkämpfen gegen Aufrüstung und Sozialabbau!" und das als Statusmeldung in Facebook erschienen ist, hat sich eine lebendige Diskussion um die EU und den Vertrag von Lissabon ergeben. 140 Zeichen sind da wirklich zuwenig, um darauf zu reagieren, aber dafür hat frau ja ein Blog ;-)
Vorneweg: Die Idee eines vereinten Europas, einer gleichberechtigen internationalen Zusammenarbeit von Staaten, die noch vor 70 Jahren miteinander erbittert Krieg geführt haben, hat schon was. Ich kann gut verstehen, dass es Menschen gibt, die diese Idee verteidigen, die von einer Friedensunion sprechen. Wer möchte das wohl nicht?
"Wie Präsident Obama gestern gesagt hat: Wir brauchen eine Wirtschaft im Dienst des Menschen. Genau, Obama, und das heißt Sozialismus. Obama, komm zum Sozialismus, wir laden dich ein auf die »Achse des Bösen«."
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez vor der UN-Vollversammlung in New York
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